Fastenzeit - 2. Woche Zusammenfassung

Die vergangene Woche war nicht so fleischlos wie ich es mir gewünscht hätte.

Am Freitag war ich mit einer Bekannte/Freundin eeeeeennnnnnnddddddlich  mal
zum Chinesen. Die Verabredung stand schon seit Wochen, da war von vegetarischen
Vorsätzen noch gar nichts zu sehen.
Zuerst habe ich versucht nur die fleischlosen Leckereien zu essen, aber ich liebe
Fleisch in süss-saurer-Soße und so habe ich den Sonntag mit dem Freitag getauscht.

Aber gestern bin ich schwach geworden. Mein Großer macht einfach viel zu leckerer
Frikadellen. Und zugucken ging gar nicht. Ich hab mir eine gegönnt.

Am Montag hatte ich einen Arzttermin, bei dem festgestellt  wurde, dass ich zu
hohen Blutdruck habe.
Ich kann es nicht fassen. Da hab ich mich entschlossen, das "Gift" in Form von
Zuckergetränken und Süss- und Knabberkram aus meinem Körper zu lassen und
zusätzlich noch auf Fleisch zu verzichten und dann das.
Habe ich zu lange gewartet und hätte es eher tun sollen? Vor zwei Wochen habe ich
mich noch gebrüstet, dass mein großes Übergewicht mir keine körperlichen
Beschwerden beschert.
Nächste Woche bekomme ich so ein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät um gehangen.
Bin gespannt was es sagt, zumal ich heute wieder beim Arzt war, von wegen
Kopfkino. Ich habe mir so viele Angstgedanken gemacht, dass ich mich heute
mit einer Messung beim Arzt beruhigen wollte und bin mit einem Rezept für
blutdrucksenkende Mittel wieder rausgekommen.
Das macht mich gerade sehr traurig.
Am entmutigensten fand ich die Frage der Ärztin, ob ich denn auch schon
Gewicht reduziert hätte, in den zwei Wochen. Nein, habe ich noch nicht und
außerdem habe ich festgestellt, dass ich jetzt mehr Käse und Joghurt esse
als vorher. Antwort der Ärztin: Dann kann das auch nichts werden mit dem
Abnehmen.

Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich mich ohne Fleisch und dem
anderen Kram besser fühle, nicht so ein Völlegefühl mit mir rumtrage.

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