Pfingstwochenende,

das heißt in unserer Familie in erster Linie Kirchgang für die Mutter und in zweiter Linie
Schützenaufzug im Nachbarort für die Fahnenschwenker der Familie.

Also werden alle anderen Aktivitäten um diese beiden Termine herumgelegt.
Natürlich habe ich mir auch überlegt, wie ich diese beiden Tage verbringen möchte
und bin dann direkt auf eine Grenze gestoßen. Die Planung meiner Nächsten.
Das alles passt mir nicht, ich kann es aber nicht ändern.
Und da komm ich dann wieder an meine Grenze, an der ich mich mit meiner Diskrepanz
zwischen Wunsch und Wirklichkeit auseinander setzen muss.

Aber natürlich drehe ich mich nicht die ganze Woche nur um mich selbst.
Es gibt noch andere Themen die mir in der vergangenen Woche nahe gegangen sind.

Da ist die Frau, Anfang 50, die ich seit Jahren quasi nur als Grußbekanntschaft kenne.
Letzte Woche beim Einkaufen sehe ich sie mit einem Blindenstock. Ich dachte zuerst,
ich sehe nicht richtig, da ich mich noch nicht an meine Brille gewöhnt hatte. Es gab
jedoch kein Zweifel. Wie ich erfuhr, ist eine Augen-OP, die ihre Sehkraft verbessern sollte,
schief gegangen.
Erfahren habe ich es nicht von ihr, da ich im Auto saß, als ich sie sah, sondern von ihrer
Schwester die im Supermarkt um die Ecke arbeitet.
Abends lag ich dann im Bett und sagte erst einmal DANKE für das was ich alles für
selbstverständlich sehe.

Die Firma Monsanto ist in vielen Blogs und FB-Nachrichten ein Thema. Für den 25.Mai
gibt es einen Aufruf weltweit gegen diese Firma zu protestieren.
In meiner Bequemlichkeitszone fällt es mir leicht zu schimpfen, aber bin ich auch bereit
aufzustehen ?


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