Und wieder ist Mittwoch

und eine Woche vorbei. Da möchte ich doch mal zusammenfassen,
was bei mir so los war. 

Das mit dem Waschmitteleinkauf hat noch nicht so geklappt.
Ich habe auch das Gefühl mir läuft die Zeit davon, da ich ja heute in
zwei Wochen in die Mutter-Kind-Kur starte und noch einiges organisiert
werden muss.
Letzte Woche war ich im ortsansässigen Drogeriemarkt und was ich nicht
verstehe, dort fand ich nur Waschmittel in Plastik. Selbst das Kompakt-
pulver und auch das Bio-Waschmittel war so verpackt.
Ich verschiebe das Waschmittel-Problem auf die Zeit nach meiner Kur,
in den Oktober.
Dafür habe ich dann heute zum erstenmal Milch beim Bauern gekauft.
Der hat zwar selbst keine Kühe, aber die Bauern unter einander sind ja
ganz gut vernetzt. Unsere Milch kommt jetzt aus dem ca. 90 km entfernten
Burscheid. Den Käse und Joghurt dieser Bauernkäserei kenne ich schon,
jetzt wird heute die Milch probiert.

Die Beerdigung der 19-jährigen, die ich noch nicht mal persönlich kannte,
hängt mir immer noch nach.
Es hat mich nachdenklich gemacht. Wie man hier auf dem Dorf sagt , war
es eine große Beerdigung und durch Zufall oder nicht, stand ich fast eine
halbe Stunde am Grab meines Vaters. Dort musste der Trauerzug vorbei.
Was mich in diesem Zusammenhang beschäftigt ist zum Beispiel das
Thema Grabpflege. Meine Mutter pflegt mit ihren 77 Jahren das Familien-
grab bereits seit 12 Jahren. Und möchte selber amerikanisch beigesetzt werden.
Einfach weil sie mir diese Verantwortung nicht aufbürden möchte.
Als da so bei meinem Vater stand, überlegte ich, ob ich es wirklich als Bürde
sehen würde, denn ich finde diesen Ort im Moment ein wenig als Rückzugs-
ort. Einen Ort an dem ich einfach so im hektischen Alltag nach dem Einkaufen
mit dem Fahrrad vorbeifahren kann und innehalten kann. Etwas was mir in
meiner Wohnung nicht so schnell möglich ist.

Ein anderer Gedanke der mich umtreibt ist, mein Verhältnis zu meinem
Patenkind. Der Patenonkel der 19-jährigen hatte ein sehr inniges und
hat auch auf der Beerdigung gesprochen. Ich kenne ihn als sehr
souveränen Menschen und war sehr berührt von seiner Berührtheit.
Mein Patensohn Marco ist jetzt 14 und ich habe so gut wie keinen Kontakt
zu ihm. Ich habe mich nach der Trennung und einem Streit mit seiner
Mutter sehr zurückgezogen.
Das möchte ich jetzt ändern, denn mir ist klar geworden, dass ich nichts
über ihn weiß. Vielleicht möchte er mich ja auch noch mal neu kennen-
lernen.

Gestern folgte Teil drei meiner Zahnbehandlung, wieder ein Provisorium,
erst nach der Kur soll die Behandlung abgeschlossen werden. Dieses Mal
lief es nicht so rund, habe ein wenig Druckschmerzen, aber das legt sich
hoffentlich in den nächsten Tagen.

Ich habe wieder begonnen täglich in meinem Tagebuch zu schreiben, zu
malen und zu kleben. Dann hab ich auch immer etwas Stoff für meine
Blogzusammenfassung am Mittwoch.

Was mir im Moment sehr gut gefällt sind verschiedene Podcasts von
anderen Bloggern. Es ist interessant ihre  Stimmen zu hören und die
Themen immer wieder interessant.
Reingehört habe ich dieser Woche bei Distel
und bei netzwirkerin .

Das Buch Ayla habe ich nun auch geschafft. Ich liebe es in der
Vergangenheit zu verschwinden und mir vorzustellen selber
zu dieser Zeit gelebt zu haben. 

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