... und schon wieder vorbei

Letzte Woche fieberten wir noch dem großen Fest mehr oder weniger entgegen und
heute ist alles vorbei.

mein Sohn der Prinz und seine Freundin


Die Kette die er um den Hals trägt, trug vor 30 Jahren bereits sein verstorbener
Onkel . Der junge Mann ist sehr traditionsbewußt und war sich dessen ganz
bewußt.

Die 16-jährige hat sich natürlich ganz umsonst gesorgt. Es gab ein umfangreiches
Frühstück am Samstagmorgen mit vielen Freunden und einigen Familiemitgliedern
der großen Patchworkfamilie. 14-16 Leute saßen am Frühstückstisch . Und bis auf
mich, haben es auch alle geschafft, nicht vom bevorstehenend Prinzengedöne zu
sprechen . Das war nämlich ihr Wunsch.

Plastikfreier Einkauf immer wieder ein Thema. Habe jetzt einen Supermarkt gefunden
der Milch in Flaschen verkauft. Allerdings ist der Hersteller an anderer Stelle verrufen.
Ich ignoriere das jetzt mal und kaufe Flaschenmilch, bis dass ich eine Alternative ( die Kuh
auf dem Balkon vielleicht ) gefunden habe.
Joghurt pur und mit Frucht gibt es nur noch aus dem Glas , außer die Jugend kauft
ein. Der ist das nämlich piepen egal.
Aber verdammt - die Taschen sind mit Glas beladen ganz schön schwer. Und
dann auf dem Rad oder zu Fuß einkaufen. Da muss alles wohl überlegt sein.
In diesem Fall sehe ich meine Hausfrauendasein als absoluten Vorteil, da ich
den Einkauf anders planen kann, wie meine Freundin, die nach der Arbeit
es gerade so schafft rechtzeitig am Kindergarten zu sein und dann noch, neben
den übliche Terminen, einkaufen muss.  Und ein Kleinkind versorgen darf.
Heute stürze ich mich dann mal in den Waschmittelkauf. Selbst Öko-Waschmittel
gibt es in Plastik. Da bin ich gespannt drauf. Nächste Woche gibt es einen kurzen
Bericht.

Gelesen ... ausser der Fernsehzeitung und auf FB habe ich nichts. Hoffe das ändert sich
jetzt wieder.
Dafür nach langem noch mal Musik gehört. Also ganz gezielt eine CD eingelegt.
Simon und Garfunkel. Paris .  Herrlich. Das waren noch Zeiten.

Unser Chor hat zur Zeit Probenpause, so dass ich, wenn ich jetzt in den Gottes-
dienst gehe, einfach nur für mich sein kann. Gemeinsames beten verbindet und
trägt mich. Nachdem ich seit Anfang des Jahren (Dryade, wie lang ist es schon
her ? ) bei einem Spaziergang meine Antwort zur Glaubensfrage gefunden habe,
geht es mir spirituell richtig gut. Ich bin angekommen. Es ist tatsächlich  so, mein
Glaube trägt mich und hilft mir besonders in den schweren Stunden.

Am letzten Freitag ist auf A 61 eine 19-Jährige tödlich verunglückt. Sie selbst
nur Beifahrer, der Fahrer schuldlos. Und doch ... wir müssen sie am Samstag
beerdigen , ist sie doch die Tochter einer Chorschwester. Ein schwerer Gang besonders
für die gläubige Familie. Da mache ich mir seit Tagen Gedanken. Wie dankbar
ich bin, das mein Sohn am Montag von seinem RockNHeim-Event unbeschadet
zurückkam. Und wie furchtbar so ein Verlust ist.








Kommentare

  1. Wow! Total chic die beiden! :)

    Liebe Grüsse
    Nicky

    AntwortenLöschen
  2. es ist schoen zu lesen das du angekommen bist, denn ich finde es so wichtig von seinen Glauben gerade in schweren Zeiten getragen zu werden. Ich hatte bis jetzt immer einen grossen Bogen um die kirche gemacht, bis meine Tochter im Kinderkirchenchor angefangen hat zu singen anfang des Jahres.
    "Kirchendienst ist meist alle drei Monate, also nicht so oft und doch habe ich so mit den Thema Kirche Frieden schliessen koennen. Meist sitzte ich ganz hinten und geniesse einfach den Gesang :)

    groetjes
    Silke

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Silke, der Gesang war es der das Band für mich nie hat reißen lassen. Als ich im Naturreligiösen unterwegs war, war es genau das, was ich so vermisst habe. Und gerade kommt mir der Gedanke " Liebe zur Schöpfung " braucht keine Religion. Die Schöpfung ( egal welchen Ursprungs) braucht unsere Liebe und Achtung.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen