Küche - der nächste Schritt

Der Schreibtisch muss warten.

Am Donnerstag war der Vater meiner drei älteren Kinder hier.
Er ist seines Zeichens Möbelschreiner, Schwerpunkt Küchen.
Und ich bin im Dezember über meinen Schatten gesprungen
und habe angefragt, ob er mir die im Keller eingelagerte Küche
aufbauen könnte.
Er hat spontan ja gesagt und vier Wochen nach unserem Telefonat
hat er sich hier vor Ort alles angesehen.
In den nächsten beiden Wochen soll der Austausch über die Bühne
gehen und auf mich wartet jetzt ein "wenig " Arbeit.
Morgen werde ich die Vorher-Fotos machen , denn die vergesse ich
sonst.
Zwischenmenschlich läuft bei uns nur der sachliche Austausch, er
blockt alles andere konsequent ab.
Es fällt mir schwer, da wir von 1987 - 2005 zusammen waren, nicht
über früher oder so zu sprechen. Aber ich werde mich zusammen
reißen.
Seine Motivation zu helfen ist mir unbekannt, ich will da gar nicht
erst bohren.
Stattdessen haben mich meine (Alp)träume im Zusammenhang mit
dem Verlust dessen was ich in der Vergangenheit verloren habe wieder.
Und auch meine Große reagiert sehr sensibel auf die Anwesenheit
ihres Vaters.

Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt, dass das Projekt Küche ans
Laufen kommt.
Fotos werde ich euch auf keinen Fall unterschlagen.

Kommentare

  1. Wie schade, daß es so schwierig zu sein scheint.....aber umso größer die Freude über eine bald einsatzbereite "neue" Küche.....

    Albträume sind schlimm, aber ich habe auch leider kein Rezept dagegen.....

    Macht es deiner Tochter etwas aus, daß der Vater im Haus ist? Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft und das Du die Situation gut meisterst!

    Herzliche Grüße
    Silberweide

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