Komme gerade vom Einkaufen ...
Traurig, denn mein Lieblingsobst- und gemüseladen hat
von jetzt auf gleich geschlossen.
Für immer.
Ich fühle mich orientierungslos.
Gerne bin ich hier einkaufen gefahren.
Es war auch immer Zeit für ein Schwätzchen.
Sie hat ihn zu gemacht, weil er nicht mehr lief, sagt sie.

Also bin ich erst einmal in den Supermarkt, nun also
dort auch Obst und Gemüse.

Auf dem Nachhauseweg flogen die Gedanken.
Es gibt so viele Dinge die ich machen möchte und nicht losgehe.
Die Liste ist lang.
Nicht das mir die Zeit fehlt oder das Geld.
Nein, sie bleiben in meinem Kopf.
Die Besitzerin des Laden beginnt nach 20 Jahre etwas Neues.
Von jetzt auf gleich.
Ich plane und bleibe in meinem Alltag. 

Warum werfe ich mir das jetzt vor ?
Das ist total unnötig. Ich tue das was ich kann,
an der Stelle an der ich bin.
Ich träume von selbstgebackenem Brot, selbstgemachten
Joghurts, Marmelade .
Selbstversorgung.
Träume halt.
Das ist doch wunderbar das ich noch Träume habe.
Vor allem Träume, die ich durchaus realisieren könnte
Zumindestens die kleinen Träume.
Und ich tue es nicht, weil ... ich einfach träumen möchte.

Weil es mich aus meinem Alltag, der mir manchmal sehr
eintönig vorkommt, ausbreche . Indem ich träume.
Aber mein Alltag ist nicht eintönig.
Er besteht aus vielen, kleinen Dingen die sich wiederholen.
Schönes und auch weniger schönes.
Meine Sicht auf meinen Alltag ...
Ich bin Hausfrau, Mutter, Frau , Nachbarin, Freundin, Tochter ,
Träumerin, Organisatorin, Heilerin ... eintönig liest sich anders.

Und darum brauche ich nicht neidisch sein auf die die aufbrechen.
Ich ... bin ja schon angekommen.

Bei mir.

Euch allen eine schöne Woche. 




Kommentare

  1. Dir auch eine schöne Woche und ja die Träume ...
    Dein Post hat mich nachdenklich gemacht ...
    liebe Grüße aus dem Siegtal

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