... und auch ein bißchen Urlaub

Auch wenn die Zeit in Borken emotional eine furchtbare Berg- und Talbahnfahrt
ist, habe ich es mir nicht nehmen lassen , auch Zeiten für mich zu finden.

Mache ich irgendwo Urlaub, dann interessiert mich auch die Geschichte und nicht
nur das Einkaufszentrum des Ortes.
Am ersten Tag nach meiner Anreise, trieb es mich erst einmal in das Tourismusbüro.
Ich bekam einen Stadtplan sowohl von Borken, als auch von den umliegenden Orten.
Einen Plan für einen historischen Rundgang, einen Busfahrplan um in die umliegenden
Orte zu kommen.
Hier in der Nähe gibt es dann auch noch den Pröbstinger See . Leider schaffe ich das
in der Zeit die mir hier noch bleibt nicht, aber meine kleine Tochter war mit ihrem
Bruder mal da.
Auch das Schloss Ahaus musste ich von meiner Wunschliste streichen. Und auch ein
Besuch in Ganderen passt leider nicht in den Zeitplan. Schade, da hätte ich so gerne
jemanden besucht, zumal wie nur eine dreiviertel Stunde Autofahrt von einander ent-
fernt sind.

Und so habe ich mich darauf beschränkt, mir das anzuschauen, was mir quasi vor die
Füße fällt.

Der Kuhmturm in Borken war früher eine Teil der Stadtbefestigung.




Laut des "historischen Rundgangs" leitet der Name Kuhmturm sich von dem Wort Kump ab. Kümpe waren
mit Brettern verschalte tiefe Gruben , in denen Rinderfelle mit Zugabe von Lohe in zwei Jahren "ledergar"
wurde.
Borken gehörte laut dieser Quelle zu den stärksten Festungen des Münsterlandes.



Das gusseiserne Schild hängt an dem rotgemauerten Denkmal vor dem weißen Haus. 
Hier befand sich einst die Borkener Stadtmühle und lag direkt an der Aa . Es war 
eine Kornmühle, der gegenüber eine Ölmühle bzw. später eine Lohmühle stand.

Alle diese Informationen habe ich aus dem Prospekt der den Touristen kostenlos zur Verfügng steht.

Historisch gesehen ist dies eine wirklich interessante Stadt, für die ich mir noch mehr Zeit zum
erkunden wünsche. 
In die Wälder ringsherum bin ich noch nicht einmal gekommen.



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