...und noch mal Borken

Am Mittwoch habe ich meinen historischen Rundweg durch Borken fortgesetzt.

An manchen Stationen komme ich in alltäglichen Situationen nicht vorbei.
Der Marktplatz von Borken ist auch aus historische Sicht ein interessanter Ort.
Im 8.Jahrhundert war er der Standort eines sächsischen Gehöfts. Gemeinsam
mit einer von Karl dem Großen errichteten Missionskapelle bildete es den
Siedlungskern, aus dem Borken entstand.

An dieser Stelle sass ich nun heute Nachmittag umgeben von zwei großen
Kastanien und einer Linde.

Die kleine Maus spielte am Brunnen der sich auf dem Marktplatz befindet.


Ihr seht das Bildnis des Janus. Ein römischer Gott. Im Prospekt steht er wird als Torgott verehrt
und steht unter anderem als Sinnbild für den Blick in die Vergangenheit und Zukunft. Der Künstler
heißt Jürgen Goertz.

Als ich so auf der Bank sass, hatte ich tatsächlich das Gefühl zwischen zwei Welten zu sitzen.
Die historischen Gebäude, soweit sie noch erhalten sind und das Jetzt und Morgen vor Augen.

Unsere Schritte lenkten uns auch zu zwei weiteren Türmen, die einmal der Befestigung Borkens
diente.

Der Holkensturm, der einmal als Wohnung des Stadtkommandanten diente. Als ich das dem
kleinen Mädchen an meiner Seite erklären wollte, merkte ich , dass ich mir gar nicht sicher
war, von welchem Zeitalter ich sprechen soll. Doch sie sagte einfach : " In früher Zeit " .
Es war ihr egal ob Soldaten oder Ritter. Für sie sind es Ritter . Wir haben uns die "Stadtmauer"
angesehen und ich habe ihr ein wenig erzählt, wie gefährlich es für die Menschen ausserhalb
der Mauer war .

 Im Vordergrund der Bildes Pflaumenbäume. Voller Früchte.

Im Anschluss sind wir weiter zu unserem zweiten Turmziel, dem Diebesturm.
So wurde er früher genannt und seine Bedeutung erklärt sich von allein.




Meine Begleiterin war sehr fasziniert von der kleinen Kanone, die davor stand.


Kommentare