Seit ein paar Tagen schon wollte ich wieder posten ,
 aber irgendwie läuft mir die Zeit davon.
Vielleicht liegt es daran, dass eine Welle der
Depression über mich hinwegrollt.
Es ist nur eine kleine Welle und ich habe sie auch in der
vergangenen Woche ankommen sehen.
Sie baute sich ganz langsam auf und ich versuchte gegenzusteuern.
Immer wieder . Und jetzt hat sie mich doch ein wenig mitgerissen.

Morgen wäre ich eigentlich zu einem Wochenend-Ausflug aufgebrochen.
Es soll nicht sein. Ich bin sehr traurig und das ist auch so das i-Tüpfelchen
was mich ins Schwimmen brachte.
Ein Treffen mit netten Leuten, auf die ich mich
schon seit Anfang des Jahres freue.
Nun gut, ich kann es nicht mehr ändern.

Was war sonst noch los seit dem Freitagsfüller ?

Samstag hatte ich nichts geplant und das war gut so.
 Die ganze Woche hatte ich mich nicht glutenfrei ernährt und
 am Samstag verbrachte ich viiielll Zeit in unserem "Thronsaal " .
Was zur Folge hatte, dass die Kleine und ich einen Gammeltag einlegten.
Mit intensiver Bastelei, Lesen, Fernsehen und am Computer hängen.
Dabei bin ich auch über die Post von Oona gestolpert. Und habe mir Ge-
danken über meine eigene Körper-Selbstzerstörung gemacht.

Bald ist Weihnachten steht im Freitagsfüller und ja, verdammt ich hab
auch schon ein paar Ideen womit ich wen überraschen möchte.


Bei Jessie bin ich auf die Aktion http://www.alle-tassen-im-schrank.de/wp-content/uploads/2014/09/wislogo.jpg
"Weihnachten im Schuhkarton" auf-
merksam geworden . Ich habe davon in den letzten Jahren schon öfter
gehört, aber immer wieder das Versanddatum im November verpasst.
Jetzt habe ich das Gefühl daran nicht mehr vorbei zu kommen. Unsere
Kleine wurde in den letzten Jahren immer von den "Engeln" hier vor
Ort beschenkt. Eine Aktion der evangelische Kirche für alle Kinder
die Hartz IV bekommen und unter 12 Jahren sind.
Vielleicht können wir was zurück geben oder ich spreche mal im
Kindergarten vor.

Kindergarten ist auch ein gutes Thema. Habe zur Zeit Diskussionen
mit der Erzieherin meiner fast Fünfjährigen ( im November ist es soweit)
Diese hält es für dringend notwendig abklären zu lassen, ob das Kind
bereits schulreif ist.  Ein Telefonat mit der zuständigen Schule und
ich habe Ende Oktober einen Termin zur Abklärung. Ich möchte sie
noch im Kindergarten lassen und bin gespannt, was die Schule über
mein Kind sagt.

Am Sonntag lief dann alles planmäßig . Morgens war ich mit dem Chor
unterwegs. Zuerst ging es zu einem Denkmal für die Bergleute die hier
in unserer Stadt gearbeitet und auch teilweise untertage gestorben sind.
Einmal im Jahr ist hier Kranzniederlegung an der alle Vereine bzw. deren
Abordnungen teilnehmen.
Dann wird mit Musikbegleitung zur Kirche marschiert, wo ein Familien-
gottesdienst stattfindet der vom Chor mitgestaltet wurde. Anschließend
vor der Kirche Gefallenehrung der zwei Weltkriege ebenfalls mit Kranz-
niederlegung . Der Chor sang " Dir meinem Gott so nah" , dass ist ein
Lied, dass durch den Film "Titanic" sehr bekannt wurde. Das Orchester
spielte es während die Titanic sank. Eine sehr ergreifende Melodie . Bis
zur Probe war mir gar nicht bewußt, dass es ein Kirchenlied war.

Und so ging das Wochenende über in den Alltag und ich versuche lang-
sam wieder aufzutauchen aus dem "Dunkel" . 





Kommentare

  1. Puuuuhhhhh, das klingt aber alles sehr duster
    *malfesteindenArmnehm* und Wind für die dunklen Wolken schicken.....☼

    Lass dich nicht vom KiGa unter Druck setzen, ich war und bin auch heute noch eine Verfechterin von "nicht zu früh" in die Schule,
    wenn dich die Schule erst einmal in den Fängen hat, dann sind das möglicherweise 13 Jahre Leistungsdruck, also warum nicht so lange wie möglich Kind bleiben?

    Das nur so als Gedanke, ach ja, es ist auch nicht so einfach, unter Umständen die/der Jüngste zu sein.....

    Herzliche Grüße und ich puste nochmal kräftig♥

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  2. Hallo Silberweide, ich bin ein Antragskind und meine älteste Tochter auch und wir finden es beide nicht schön, eins zu sein bzw. gewesen zu sein. Hauptsächlich im Alter ab 13 wird es schwer . Die anderen sind 15 und da fängt das Problem an. Mein Große wurde auch nach dem Stichtag 6 und ich hatte damals kein Problem sie einzuschulen, sie war einfach so weit. Heute, nachdem sich die Wogen der Pubertät ( sie ist jetzt 17 ) legen, fühlt sie sich zum Beispiel reif genug für die Oberstufe und wünscht sich gleichzeitig
    die Abgeklärtheit einer 19-jährigen ( ihre Klassenkameradin). Bei mir war es eher so, dass ich in meiner Freizeit mit jüngeren spielte und mit meinen Klassenkameraden gar nicht mitreden konnte. Darum bin ich gegen eine Früh-Einschulung. Weil ich der Kleinen das ersparen möchte. Die Erzieherin sieht das Kind jetzt und im Ver-
    gleich zu denen die nächstes Jahr in die Schule kommen. Da ist sie streckenweise weiter. Ich warte das neutrale Ergebnis der Schule ab. Im Moment habe ich noch kein gutes Gefühl bei der Vorstellung, dass sie nächstes Jahr schon eingeschult wird.
    Liebe Grüße

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    1. hach, dann habe ich dir ja gar nichts neues erzählt, denn was du so schilderst, ging mir dabei auch durch den Kopf.....na ja, nun bin ich auch sehr misstrauisch mit den Jahren geworden und stehe dem angeblich "neutralem" Votum der Schule doch eher skeptisch gegenüber, denn leider habe ich die Schule als alles erlebt,- nur nie neutral.....

      Vielleicht hast du ja mehr Glück, ich wünsche es dir von Herzen.....aber so ohne gutes Gefühl.....vielleicht gibt es in deiner Gegend ja auch noch andere Möglichkeiten die kleine Maus zu fördern, ohne sie bereits dem Leistungsdruck auszusetzen.....

      Meinem Sohn ging es ähnlich, bei Klassenaktivitäten musste er häufig zurückstecken, alle waren bereits volljährig und er hat in die Röhre geschaut, war echt doof.....

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