Ist unsere Welt noch zu retten ?

Nachdem ich durch widerstandistzweckmaessig auf die neue Challenge “plastic free july” 
aufmerksam wurde, ist mir ein Gespräch zwischen jungen Menschen ( Alter 19-26) in den Sinn gekommen.
Dieses jungen Menschen glauben nicht daran, dass unsere Welt noch zu retten ist. Und obwohl einige unter ihnen im kleinen Maße Plastik meiden, sind sie nicht davon überzeugt, dass sie damit irgendetwas ändern.
Wir haben uns auch über Monsanto und Co. unterhalten. Auch hier fanden sie es lustig, dass wir, die wir genfreien Samen kaufen , tatsächlich der Meinung sind, dass er genfrei bleibt, wenn rundherum von Monsanto und Co. gesät wird.

Die Welt ist nicht mehr zu retten ... das war die inhaltliche Stimmung . Wenn sie nicht durch den Müll und die Umweltverschmutzung zerstört wird, dann durch Kriege und Raubbau der Erde.
Alles wandelt sich und der Mensch passt sich an oder verschwindet von der Bildfläche.

Natürlich gibt es vieles was sie stört. Doch sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es nichts ändert, nur weil sie keine Wurst in Plastik, keine Getränke in Plastik usw. kaufen. Einer von ihnen macht bei Urban Gardening mit, weil es ihm Spass macht, zu säen und zu ernten. In der Erde zu wühlen. Aber auch er sagt, wenn das  nicht mehr geht, dann geht das nicht mehr. Und wenn wir nichts mehr zu essen haben, dass machen wir es entweder wie die unzähligen Flüchtlinge oder finden andere Lösungen. Aber ... warum soll er sich Gedanken machen über Probleme die ihn jetzt noch nicht betreffen, er hat doch keine Ahnung wann sein Lebensfaden endet.

Für mich ändert das nichts an meiner Ansicht.
Plastiktüten beim Einkauf gibt es nur noch, wenn die Kinder sie anschleppen. Ich nutze Radkorb, Rucksack und Stoffbeutel.
Obst und Gemüse packe ich , sofern sie nicht lose zu kaufen sind, im Geschäft aus und
 lasse den Plastikmüll da. Das passiert allerding sehr selten. Wenn möglich kaufe ich Obst und Gemüse regional. Allerdings im Winter dann auch gerne mal Ananas oder Mango. Ich habe nämlich eine Apfelallergie. Und eine Nussallergie.
 Das schränkt mich ein, neben meiner Glutenunverträglichkeit.

Glutenfreies Brot ist nicht ohne Verpackung zu erhalten, zumindestens nicht bei uns. Und selber backen ist zwar ok. Schmeckt aber nicht jedem.
Wir sind zu zweit und produzieren alleine durch die Brote einiges an Plastikmüll in der Woche.
Die anderen Familienmitglieder bekommen ihr Brot vom Bäcker im Stoffbeutel ,
wenn ich einkaufen gehe.

Ob ich damit die Welt rette .... ich glaube es nicht.
Aber es gibt mir ein gutes Gefühl, wenigstens versucht zu haben, etwas zu ändern.

Euch allen einen schönen Tag.




Kommentare

  1. Hallo!

    Ich glaube darum geht es - so zu leben, dass man sich selbst wohl fühlt und sich selbst in die Augen blicken kann im Spiegel. Ob wir mit unseren Bemühungen wirklich die Welt retten kann ich nicht sagen, aber ich will es versucht haben. Ich will meinen Beitrag dazu leisten und nicht sorglos ohne Gedanken an morgen leben.

    lg
    Maria

    PS: Danke fürs Verlinken!

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