Langes Wochenende

Was für ein wunderbares, langes Wochenende.
Auch wenn es einen Tag gab, an dem es mir nicht so gut ging , würde ich rückblickend sagen, das es ein erholsames Wochenende war.

Ich war mit der kleinen Maus viel alleine, was streckenweise anstrengend, aber auch eine Herausforderung ist.
Dazu noch der Hund und Langweile war ein Fremdwort.
Das kleine Mädchen wird im Kindergarten gerade nicht besonders gefordert. Wie sagt sie nachmittags immer öfter : " Können wir etwas für meinen Kopf machen ? "
Im Zuge dessen und mit der Aussicht, dass sie noch ein Jahr in den Kindergarten geht, hatte ich mir sowieso schon Gedanken gemacht, wie ich sie nach den Sommerferien fordern kann. Nun denn , jetzt also mehr oder weniger spontan, aber mit Plan.
Vor ungefähr vier Wochen ergab es sich,dass ich aus der Bücherei eine CD mitbrachte , die nicht mit " Bibi und Tina und ... " anfing. Es hieß Wir entdecken Wale und Delfine. Meine Tochter war so interessiert und begeistert, dass ich das passende Buch ebenfalls in der Bücherrei auslieh.
Ebenso ein Pop-up-Buch über Ozeane und eine Geschichte über die Geburt eines kleinen Delfins.
Nach Ablauf der Zeit brachten wir wieder alles wieder zurück in die Bücherrei.
Vor einigen Tagen nun fragte sie mich, ob wir wieder eine "Projekt" machen können. Und da wir in diesem Sommer zum "Zoom Erlebniswelt"-Zoo nach Gelsenkirchen fahren, dachte ich mir ok sprechen wir darüber. In der Bücherei gibt es Lesematerial, im Internet habe ich Bastel -, sowie Malvorlagen gefunden. Das ist jetzt unser Projekt. Vielleicht kann ich ihr auf diesem Wege auch davon erzählen warum ich Zoos mag und auch wiederum nicht.
Am Wochenende war sie nun sehr produktiv und hat aus einem Schuhkarton einen Tiergehege gebastelt.




Am vergangenen Freitag wurde die Oma meiner Freundin beerdigt. Da der Kindergarten wegen Brückentag geschlossen hatte, musste ich die Kleine mitnehmen. Ich habe den Gottesdienst in der Kirche ausgelassen und bin bewußt mit ihr zum Friedhof ( der ihr nicht fremd ist ) bevor der Rest
der Trauernden dorthin kam. So konnten wir uns die Trauerhalle mit und ohne geschlossenen Sarg anschauen, sehen wie das Beerdigungsinstitut alles aufbaut und weil sie so neugierig war, auch das leere Grab anschauen können.
Sie hatte Fragen über Fragen und überraschte mich vor allem mit ihrem festen Glauben. Sie ist davon überzeugt, dass wir auferstehen und wollte unbedingt wissen, ob die Seele schon beim lieben Gott ist oder noch mit in dem Sarg. Und noch viele Fragen mehr.
Sie selbst fand das alles sehr spannend. Ist mit mir hinterher auch mit meiner Freundin ( deren Tochter ihre Freundin ist ) und deren Familie in die Trauerhalle und später zum Grab. Sie hat wie alle, mit mir Blumen gestreut und war der Meinung, das viel zu wenig geweint wurde. Ihre Frage : Warum weinen die nicht ?

Samstag war Schwimmen angesagt. Endlich, nach über einem halben Jahr, indem wir aus gesundheitlichen Gründen nicht schwimmen gehen konnten, war es wieder so weit. Die Hallenbadsaison ist wieder eröffnet und das Kind nicht mehr zu halten.
Elche im Apfelbaum - Holmström, Linnea
Am Sonntag waren wir auf unserem Wasserspielplatz. Nach dem Mittagessen zog es uns/ sie dorthin. Und während sie Kinder zum Spielen im Wasser und auf den Spielgeräten fand , hatte ich Zeit in meinem Buch " Elche im Apfelbaum" lesen.



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