Leseraum ...
 Das Buch ist klasse. Ich liege voll in meiner Zeit, 50 Seiten pro Tag.Ich hätte nicht gedacht das ich diese Disziplin habe. Aber bei einem
guten und packenden Buch sollte das keine Schwierigkeit sein. Außerdem
gab es mir die Möglichkeit den Fernseher auszuschalten.

Leseraum ...

Vorlesen gehört für mich mit zu den schönsten Beschäftigungen mit
meiner Tochter. Gestern war dann im Kindergarten eine Buchausstellung
mit reduzierten Büchern ( Mängelexemplaren) und seitdem gibt es drei Neue
in unserem Kinderregal.

Stolze Mutter ....

Sie schwimmt. Hurra. Nach nur 5 Schwimmstunden schafft sie alles was
zur Seepferdchen-Ausbildung gehört. Nächste Woche dann die Prüfung.
Aus dem tiefen Wasser ist sie jetzt schon nicht mehr raus zu bekommen.
Sprungbrett springen , tauchen . Eine Stunde ist schnell um . Ein toller
Start ins Wochenende.

Zwicken und Zwacken ...

Ja irgendwie höre ich mich an wie eine alte Frau. Hier tut es weh und
dort. Nichts lebensbedrohliches und doch beschäftigt es mich, weil
es auch weh tut.
Da habe ich mir wohl irgendwann in den letzten Tagen den Gaumen
verbrannt, es nicht bemerkt und wundere mich über die Verletzung
desselbigen. Mein Zahnarzt hat sich schräg gelacht. Er schaut in meinen
Mund, denn es tut sch... weh und sagt: Pizza, Lasagne oder Kartoffelgratin ?
Ich so : Wie jetzt ? Er: Sie haben eine ordentliche Brandblase, da kann man
nichts machen ausser abwarten und nichts essen und trinken was reizt. - grins.
Super ... nichts dergleichen gegessen diese Woche .

Geschämt ...

Ursprünglich wollte ab diese Woche zur Tafel, denn sie ist in meine unmittel-
bare Nachbarschaft gezogen.
Bei Henriette lese ich immer mit und wollte das auch machen.
Es würde meine Haushaltskasse entlasten .
Ich sag Euch, ich habe mich nicht getraut. Ich stand auf der anderen
Straßenseite und traute mich nicht rüber. Man steht für 15 Minuten in einer Schlange
an einer sehr befahrenen Straße und in dieser Zeit sind einige KiGa-Mütter vorbei-
gefahren. Ich habe es nicht geschafft mich von der Bushaltestelle ( steht genau gegenüber
der Tafel) zu lösen und mich anzustellen. Ich habe mich geschämt.

Gehört ...

"Take me to Church " von Hozier. Gelesen bei jademond

Ein Ohrwurm begleitet mich seit der Chorprobe am Mittwoch.
"Klänge der Freude " anhören kann man es sich hier . Es ist nicht unser
Chor, aber so ähnlich hört es sich bei uns an.


Ohrwurm des Kindergartenkindes : Kleiner grüner Kranz

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.


Kommentare

  1. Ich glaube so ein Schritt fällt wirklich keinem Menschen leicht, da stehst Du sicher nicht allein. Ich würde das auch nicht über mich bringen, wenn es nicht der letzte Ausweg wäre. Und ich denke richtig harte Zeiten kennen wir alle...
    Der Rest klingt aber wirklich schön und froh! Daran lass uns anknüpfen und in diesem Sinne wünsche ich Dir noch ein schönes Restwochenende, bis bald!

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    1. Hallo athena. Schön das du vorbeigeschaut hast. Ja es ist ein schwerer Schritt. Der Sonntag läuft so gut an, wie der Samstag war. Gerade war ich mit dem Hund über die Felder unterwegs. Kalt ist - Herbst halt. Der Hund ist voll ausgerastet und gerannt wie der Teufel . Nach einer Stunde bin ich mit einem Erdferkel nach Hause. Hund glücklich und Frauchen hatte einen durchgepusteten Kopf. Herrlich.

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  2. Huhu,

    was die Tafel angeht - bei uns muss man sich dafür anmelden, weil mehr sie nutzen wollen, als Kapazität da ist. Dazu muss man auch nachweisen, dass man "bedürftig" ist. Ist das bei euch anders?
    Nur, dass du dich nicht umsonst anstellst... aber wenn du da einkaufen darfst und es finanziell echt gebrauchen könntest, würde ich mich nicht schämen. ICH schäme mich, dass wir in so einem reichen Land wie hier Tafeln für arme Menschen haben müssen!

    Liebe Grüße
    Bodecea

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    1. Hallo Bodecea. Ja, bei uns muss man sich auch anmelden und ich darf da einkaufen. Das läuft so ab, dass man zwischen 12.00 und 12.30 Uhr sich anstellen muss um eine Nummer zu ziehen. Wer nach 12.30 Uhr kommt, ist zu spät und hat Pech gehabt. Liebe Grüße .

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  3. Ohja, das kann ich sehr gut verstehen. ... es sollte keinen Grund sein sich zu schämen, aber leider wird es zu einem gemacht durch die Blicke und Worte der Anderen ...
    Bei uns musste die Tafel in neue Räume umziehen, weil sich die Anwohner von den auf der Straße Wartenden Menschen belästigt fühlten ! <- das ist zum Schämen!!

    Ich drücke dich und wünsche dir Mut und eine "Dicke Haut" für nächste Woche!!

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    1. Hallo Dryade, ja die Anwohner sind auch so ein Kapitel. Unsere Tafel ist in die Räumlichkeiten einer "alten" großen Kneipe umgezogen. Die Vermieterin, alteingesessen, hatte sie immer für Events vermietet. Als die Tafel nun umziehen musste, war sie sofort bereit ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Ist ja auch ein regelmäßiges Einkommen für die ältere Dame. Sie hat allerdings nicht mit den Anfeindungen von guten Freunden und Nachbarn gerechnet, dass sie an DIE vermietet. Kurzerhand hat sie dann zwei Wohnungen noch an alleinstehende , junge Männer aus dem Iran und Syrien vermietet. Die nennen sie Mutti und helfen der alten Dame wo sie können. Und über das Thema Nachbarn sagt: Jetzt haben sie erst recht einen Grund zu quatschen.

      Noch 4 mal schlafen ... dann sehen wir uns. Ich freue mich :)

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