Mein erster Arbeitstag ... ein neuer Alltag

Die kleine Skorpionin und ich müssen uns umstellen.
Am Donnerstag war mein erster Arbeitstag und für sie ihr erster Tag in der Offenen Ganztagsschule.
Das heißt für die kleine Maus, morgens um 07.30 Uhr aus dem Haus und nachmittags
um 17.00 Uhr wieder zu Hause.
Viel Zeit für gemeinsames , draußen spielen oder generell spielen bleibt nicht. Denn seit
der Zeitumstellung geht sie wieder um 19.00 Uhr schlafen.

Morgens, wenn sie aus der Türe ist, erledige ich unseren zwei Personen Haushalt , gehe einkaufen
oder helfe meiner Tante im Haushalt. Arztbesuche usw.
Dann um 11.00 Uhr gehe ich zur Arbeit und komme um 17.00 Uhr wieder.
Die Arbeit ist ganz nett.
Ich kontrolliere Hausaufgaben ( während in der OGS meiner Tochter, jemand ihre Hausauf-
gaben kontrolliert) , ich mache Spiele , bastele , beaufsichtige Kinder ( während all das an
anderer Stelle , eine andere Mutter mit meinem Kind macht ).

Während ich also meine Zeit mit anderen Kindern verbringe, Geld verdiene, bezahle ich eine
andere Frau/Mutter dafür , dasselbe mit meiner Tochter zu machen.

Paradox oder ?

Kommentare

  1. Liebe Sammlerin,

    das ist in der Tat paradox, den Gedanken hatte ich vor längerer Zeit schon einmal, als meine Freundin ihre Tochter und ihren Sohn bei einer Tagesmutter abgab, damit sie wiederum die Nachmittagsbetreuung für andere Kinder anderer Mütter übernehmen konnte.
    Der Staat könnte doch einfach alle Mütter für ihre bis jetzt ewig unentgeltliche Pflichterfüllung bezahlen, dann könnten die Kinder bei den eigenen Müttern ihre Nachmittage verbringen. Ich glaube, das war wohl auch Ihr Gedankengang nach diesem Post....:0) Aber warum einfach, wenn es auch umständlich geht?
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter alles Gute und dass sich alles einspielen wird, wenngleich die Situation sicher nicht leicht ist.
    Viele Grüße von einer stillen Leserin (ohne Blog)
    Kirstin Lang
    PS: Ich bin die mit den Tüllbeuteln für Obst etc...

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