Wenn das Taschengeld nicht reicht - Teil 2



Heute möchte ich über das Wie viel - Wann - Wofür schreiben.

 Das Jugendamt gibt unter diesem Link  eine Taschengeldhöhenempfehlung. 

http://www.taschengeldtabelle.org/

Im Falle meines Kindes wären es 2,00 Euro pro Woche, oder 8,00 - 10,00 Euro im Monat.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen als vierfach Mutter.
Im Moment ist das für meine Haushaltskasse durchaus tragbar.
In Zeiten meines Zusammenlebens mit drei pubertären Kinder, war es für den
Geldbeutel oft eine Strapaze.
Es hat sich jedoch für meine Kinder bezahlt gemacht. Alle drei kommen mit ihren
Finanzen klar und haben jeder für sich einen Plan.

Warum halte ich Taschengeld für wichtig :

•    um zu lernen mit dem Geld auszukommen und es einzuteilen
•    um Verantwortung und Selbstständigkeit zu entwickeln
•    um, mit meiner Unterstützung, den selbstverantwortlichen Umgang mit Geld zu ermöglichen

Wie :

•    vor allen Dingen regelmäßig und pünktlich, nur so kann sie lernen Ausgaben zu planen und
     ihr Geld einzuteilen


Wofür:

•    jetzt am Anfang und mit einem kleinen Betrag: Süßigkeiten, Eis, Zeitschriften
•    später kommen dann Kino , Handykosten, Schulsachen und auch Kleidung dazu;
     ich habe das am Alter und Entwicklungsstand des jeweiligen Teenagers ausgerichtet und 
     an meinem Geldbeutel

Niemals habe ich das Taschengeld gestrichen, wenn das Kind gegen Regeln verstoßen hat. Das halte ich nicht für richtig.

Mein Schulkind kauft auch schon im Internet ihre Schleich-Pferde. Zu diesem Zweck hat sie ein Taschengeldkonto. Darauf kann sie kostenlos den Betrag aus ihrer Spardose einzahlen und die Rechnung bezahlen. Natürlich helfe ich ihr dabei und die dazugehörte Girokarte habe ich unter Verschluss. Mit fast acht Jahren braucht sie noch nicht mit einer Karte durch den Alltag laufen.


Nächste Woche schließe ich das Thema mit Teil 3 ab.














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