Freitag, 5. Januar 2018

Zeit für ein Buch: Ein Schreibtisch voller Träume von Rachel Hauk

Die Ferien sind heute zu Ende und ich möchte Euch ein Buch vorstellen, dass mich in dieser Zeit begleitet hat.



Autorin : Rachel Hauck
Verlag:  SCM Hänssler; Auflage: 1 (3. Januar 2018)
Taschenbuch: 432 Seiten

Hier meine Rezension

Zwei Frauen sitzen in zwei verschiedenen Epochen an ihrem " Schreibtisch voller Träume" . Ihr Leben könnte nicht unterschiedlicher sein und doch verbindet sie beide der Wunsch ein Buch zu schreiben.
Die Autorin verknüpft zwei Lebensfäden und das ist für mich auch eine der spannendsten Fragen. Wann begegnen sich die beiden Fäden?

Auf der einen Seite ist da Birdie, eine junge Frau, die um die Jahrhundertwende lebt und ihr erstes Manuskript eingereicht hat. Ihre Eltern planen eine Ehe für sie, die nicht durch Liebe getragen wird. Sie liebt Elijah, der einer Ehe entgegen sieht, in der sich europäischer Adel mit amerikanischem Geld verbindet. Hat diese Liebe eine Chance ?

Tenley lebt in unserer Zeit, hat gerade erfolgreich ein Buch herausgebracht, ist voller Selbstzweifel ob sie wirklich eine gute Autorin ist oder ob ihr Buch nur so großen Erfolg hat, weil sie einen berühmten Namen trägt. Verlobt ist sie mit Holt. Als ihre Mutter, die sie und ihren Vater verlassen hat, als Tenley neun Jahre alt war, sich bei ihr meldet, ist sie hin- und hergerissen. Soll sie Blanche bei ihrer Krebserkrankung zur Seite stehen oder ihrem Verlobten nach Paris folgen.  Und dann tritt auch noch Jonas in ihr Leben, der ihr zeigt, was es heißt Familie zu leben und an Gott zu glauben und Menschen zu vergeben.

Der Roman spielt abwechselnd in beiden Epochen. Mir persönlich ist Birdie sympathischer als Tenley. Daher fällt es mir nicht  leicht, nicht einfach die Teile des Romans zu lesen, die Birdie und ihr Leben beschreiben. Doch irgendwann packt mich auch Tenleys Geschichte.

Beide Frauen setzen sich auch mit der Frage ihres Glaubens auseinander . Jede von ihnen findet ihren eigenen Zugang zu ihm. Das Thema wird aber nicht allzu tief im Roman verfolgt. Es läuft eher so nebenbei mit.

Der Schreibstil von Rachel Hauck ist leicht und flüssig. Es macht Freude Seite um Seite zu lesen. Eine leichte Lektüre.



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